Zwei Menschen und ihr Leben nach der Flucht.

Reportage, 30 Minuten, NDR Fernsehen
Erstsendung: Freitag, 27. Mai 2016, 21:15 bis 21:45 Uhr

Im Sommer 2015 sind sie in Deutschland angekommen. Zwei Menschen, die eine lange beschwerliche Flucht hinter sich hatten. Die Syrerin Manal musste ihre fünf Kinder in einem Flüchtlingslager im Libanon zurücklassen. Ali ist vor dem Krieg in Syrien geflohen und wünscht sich, in Deutschland sein Studium fortsetzen zu können.

Die NDR Reporter Alena Isabelle Jabarine und Felix Meschede haben diese beiden Menschen neun Monate lang begleitet. Sie waren mit ihnen bei Ämtern und Behörden, lernten ihren schwierigen Alltag kennen und erlebten Momente der Freude und Momente der Enttäuschung unmittelbar mit.

Ganz unterschiedliche Entwicklungen

So unterschiedlich die Schicksale der Geflüchteten sind, so unterschiedlich verliefen auch deren ersten Monate in Deutschland. Ali hatte bereits die Zusage auf ein Universitätsstipendium, wurde dann aber in einen anderen Teil Deutschlands geschickt und lebt dort in einer Flüchtlingsunterkunft. Manal konnte in eine eigene Wohnung ziehen, wartet aber immer noch darauf, ihre fünf kleinen Kinder nachholen zu können.

Der Film offenbart, wie absurd manche Entscheidungen der Bürokratie erscheinen und wie schwierig das Ankommen in Deutschland ist. Er zeigt aber auch die kleinen Schritte Richtung Normalität und Alltag. So ist ein sehr persönliches, detailliertes Porträt zweier Menschen entstanden.

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